Samstag, 26. September 2015

Grüne Smoothies - Was man beachten sollte!

Guten Tag ihr Lieben!

Um meine "grüne Reihe" zu komplettieren fehlt noch der Was-zu-beachten-ist-Post, damit man von den grünen Smoothies nicht die negative Wirkung erzielt.
Denn wenn sie falsch zubereitet bzw. verzehrt werden, kann dies zu schweren Bauch- und Kopfschmerzen führen.
Natürlich sollte es nicht mit den Entgiftungserscheinungen verwechselt werden, die nach ca. 5 - 14 Tagen auftreten. Dazu gehören häufig: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Hautunreinheiten, geringere Ausdauer, Frieren/kalte Füße oder Menstruationsprobleme. Doch wenn der Entgiftungsprozess abgeschlossen ist, wird alles wieder gut und man hat einen geringeren Schlafbedarf, reine Haut, Ausdauer/Leistungsfähigkeit, gute Laune, ein starkes Immunsystem und ein rundum angenehmes Körpergefühl.
> Ihr solltet wissen, dass ich kein Ernährungsexperte oder so etwas in der Art bin. Das Wissen habe ich mir über Bücher angeeignet, weil es mich seit langer Zeit interessiert. <

Was grüne Smoothies überhaupt sind habe ich in einem meiner letzten schon Posts erklärt. *klick*


Die Zubereitung:
    • Der Mixer sollte zu 50 % mit grünen Blättern und 50 % mit süßem Obst befüllt sein und dann sollte noch ca. ein halber Liter Wasser hinzugefügt werden. Wer einen empfindlichen Darm hat, reduziert erstmal die Menge des Obstes, aber am Grünzeug sollte nicht gespart werden!
    • Zuerst wird auf der niedrigsten Stufe des Mixers zerkleinert. Wenn das Schneidwerk die Früchte und Pflanzen voll erfasst hat, wird die Drehzahl bis zur höchsten Stufe gesteigert.
    • Die Zutaten werden so lange püriert, bis alles schön sämig ist und kaum noch Stückchen enthalten sind.
    • Bis zu 3 Tage kann der Smoothie kühl und dunkel in einer Glasflasche gelagert werden. 


Der Mixer:
    • Je leistungsstärker, umso besser!
    • Damit die Zellulosewände der Pflanzenzellen aufgebrochen werden, sollte der Mixer eine hohe Umdrehungsanzahl haben.
    • Der Mixbehälter (am besten aus Hartplastik oder Metall) und Sockel sollte stabil und kippsicher sein.
    • Mit einem Messerblock aus Edelstahl arbeitet der Mixer effektiv viele Jahre.

Was darf in den grünen Smoothie?

    • 50 % machen immer die reifen Früchte aus. Am besten eignen sich Äpfel, Birnen, Bananen, Beeren aber auch Mangos und Zitrusfrüchte. 
    • Ebenso können Gurken, Avocados und Tomaten verwendet werden.
    • Die Kerne dürfen immer mit in den Smoothie, da die Frucht ohne Kerne seine natürliche Lebenskraft verloren hat und sie essenzielle Aminosäuren enthalten, die der Körper braucht.
    • Wer es etwas süßer mag, kann Trockenobst verwenden. Jedoch bitte in Rohkostqualität, da Trockenobst in der Regel erhitzt wird und dann nicht mehr zur Rohkost zählt.
    • In die anderen 50 % Blattgrün darf alles was schön grün bzw. rötlich-braun ist, da in diesen Pflanzen viel wertvolles Chlorophyll enthalten ist, was uns zur Krebsvorbeugung dient.
    • Dazu gehört: Feldsalat, Spinat, Rucola, Mangold und andere bekannte Salatsorten. Auf schwach chlorophyllhaltige (hellgrüne) Salate, wie Eisbergsalat, kann man verzichten.
    • Gartenkräuter wie Petersilie, Minze, Löwenzahn, Giersch und Spitzwegerich, kann man frisch auch gut verwenden.
    • Zur Resteverwertung dürfen auch die Blätter vom Kohlrabi oder Radieschen verwendet werden.
    • Reines Wasser ist gesund und lebenswichtig. Daher wird Quellwasser aus Glasflaschen empfohlen.

Was darf nicht in den grünen Smoothie?

    • Nüsse, Öle, Stärke, Milchprodukte, Fertigprodukte und andere stärkehaltige bzw. fetthaltige Nahrungsmittel, da sie die Verdauung erschweren und im Smoothie sehr ungeeignet sind.
    • unreife Früchte
    • Buttermilch und Molkenerzeugnisse
    • Proteinpulver
    • Verschmutztes Wasser besitzt keine heilende Wirkung mehr und kann sogar unserer Gesundheit schaden. Daher eignet sich Leitungswasser nicht im Smoothie.

Tipps zur Einnahme:

    • Auf nüchternem Magen trinken! Eine halbe Stunde vor und zwei Stunden nach dem Essen.
    • Langsam trinken oder sogar löffeln! So können die Verdauungssäfte in Ruhe arbeiten, da bei schneller Einnahme wieder Darmbeschwerden auftreten können.
    • Anfangs nur wenige Obstsorten! Besonders bei einem empfindlichen Magen.
    • Nicht zu sehr mit Wasser verdünnen! Damit der Smoothie nicht einfach runtergeschluckt wird und der Speichel ihn vorverdauen kann.
    • Abwechslung der Blattwahl! Denn jede Pflanze hat unterschiedliche gesunde Inhaltsstoffe.


Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein, was man beachten muss.
Aber jeder findet recht schnell seinen eigenen Weg den perfekten grünen Smoothie zusammenzustellen. 


Für den Start sind die zwei Bücher zu empfehlen:



Für weitere Fragen steht die Kommentarbox wie immer zur Verfügung!
Ich freue mich, wenn ich weiterhelfen kann.

Liebe Grüße
Anna ♥




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